Begleithundprüfung (BH)

Um nach der Grundausbildung im Hundesport aktiv zu sein, wird von Hund und Hundeführer in vielen Sparten die erfolgreiche Teilnahme an der Begleithundprüfung verlangt. Aber auch für die Ausbildung zum “Familien- und Begleithund” ist die Ablegung dieser Prüfung sinnvoll, da es sich mit einem Ziel vor Augen gleich viel leichter und effektiver trainieren und lernen lässt.

Auf dem Übungsplatz wird die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung und das Ablegen in Verbindung mit Herankommen trainiert. Der Hund ist dabei mit seinem Hundeführer nicht allein auf dem Platz, sondern ein weiterer Hund, der unter Ablenkung des anderen Hundes frei abgelegt ist und dessen Hundeführer sich ca. 40 Schritt entfernt – abgewandt zum Hund aufhält, sind auch mit auf dem Übungsplatz.

Vom Hund wird außerdem Unbefangenheit gegenüber Personen (auch dem Prüfer) verlangt; der Hundeführer muß in einer theoretischen Prüfung einen sog. Sachkundenachweis erbringen.

Im Straßenteil wird die Unbefangenheit gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern (wie Autos, Fußgänger, Fahrradfahrer etc.) überprüft. Mit allen Dingen, die so im Straßenverkehr passieren können, soll der Hund konfrontiert werden, bevor er das Zertifikat “Begleithund” erhält.